In meinem Leben gibt es keine Zeit, auf die ich lieber zurückblicke als auf mein Studium. Hier habe ich viele wundervolle Menschen getroffen und viele Tränen gelacht. Meine Studienzeit war vor allem davon geprägt mich selbst besser kennen zu lernen, meine soziale Seite zu entwickeln und Freundschaften zu knüpfen.

Im Zuge meines Studiums habe ich nicht nur die Grundlagen für meine Karriere erworben, sondern auch die Welt bereits, verschiedene Kulturen kennengelernt und einen Charakter entwickelt. Ich begriff diese Zeit als einen bunten Mix aus Lerninhalten, eigenen Gedanken, Freundschaften und Freiheiten. Besonders mein Aufenthalt in den USA ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben.

Meine Zeit in den USA

Ich hatte keine besondere Verbindung zu den USA, war jedoch auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ein Auslandssemester. Es sollte warm, weltoffen und interessant sein. Vor Ort angekommen war alles etwas anders, als ich es mir vorstelle, doch die Menschen um mich herum warum sehr nett. Zunächst fürchtete ich mich davor wenig akademische Fortschritte erzielen zu können und fühlte mich schuldig, wenn ich soziale Kontakte knüpfte und mich amüsierte. Bald verstand ich jedoch, dass auch dies ein wichtiger Teil meines Studiums sein könnte.

Auf vielen Partys lernte ich Leute an einem Beerpong Tisch kennen. Hier traf man sich meist zu Beginn der Party, knüpfte neue Kontakte und steckte sich schnell mit guter Laune an.

Meine Rückkehr nach Deutschland

Im Studium werden tolle Freundschaften geknüpft

Zurück in Deutschland konnte ich es kaum erwarten meinen Freunden von den tollen Erlebnissen in den USA zu berichten. Die Zeit des Studiums war vor allem eine Zeit der ständigen Abwechslung. Auch in meinem Freundeskreis hatten zahlreiche Menschen tolle Dinge erlebt, von denen sie berichteten. Kaum ein Semester verstrich, ohne dass es spannende Neuigkeiten gab. Menschen zogen um, verliebten sich, feierten Abschlüsse, wurden schwanger und bereisten das Ausland.

Rückblickend vermisse ich diesen ständigen Wandel, die zahlreichen freudigen Nachrichten und die Grundspannung, die in der Luft lag.

Wir alle fürchteten uns vor der Veränderung, doch aus der heutigen Perspektive betrachtet war sie sehr aufregend und in den meisten Fällen positiv.

Heute verändern wir unser Umfeld und unsere Lebenssituation nur noch selten. Das liegt zum einen daran, dass wir träge geworden sind, zum anderen aber auch daran, dass wir das Gefühl haben angekommen zu sein und das Nest gerichtet zu haben.