Autor: Kurt May

Wie Kinder mehr über Lebensmittel erfahren sollen

In meinem vorherigen Beitrag habe ich darüber gesprochen, dass Übergewicht ein grundlegendes Problem in Deutschland und ganz Europa ist.

Es wurden ebenfalls einige Themen umrissen, die dazu beitragen sollen, dass dieses grassierende Problem in den Griff zukriegen ist.

Heute möchte ich mich näher damit befassen, wie wir kommende Generationen auf die Verlockungen des Alltags einstimmen und ihnen somit gute Karten in die Hand geben, um kein Übergewicht erleiden zu müssen.

Meiner Meinung nach hat jeder Erwachsene einen Bildungsauftrag und wir müssen diesem nachkommen.

Lebensmittelkunde in deutschen Schulen verpflichtend anbieten

Wir müssen uns der Realität stellen und erkennen, dass viele Eltern große Probleme bei der Erziehung ihrer Kinder haben. Sie haben von ihren Eltern ungesunde Essgewohnheiten übernommen, sind im Job enorm gefordert und sind den Herausforderungen der digitalen Revolution nicht gewachsen.

Ein Kind zu erziehen war noch nie so anspruchsvoll wie heute.

Das bringt uns in eine Situation, in der die Schule mehr Aufgaben übernehmen muss als je zuvor.

Um bei den Kleinen ein solides Fundament setzen zu können, ist es wichtig, dass sie viel über die verschiedenen Lebensmittel erfahren.

Vor allem diese konkreten Punkte schweben mir dabei im Kopf herum:

  • Welche Lebensmittel sind gesund
  • Welche Lebensmittel wachsen auf deutschen Feldern
  • Wann ist welches Lebensmittel reif
  • Massentierhaltung
  • Gesunde Fütterung von Tieren
  • Wie viel Wasser verbraucht welches Lebensmittel
  • Welche Nährstoffe braucht mein Körper

Wenn diese Basics in den Grundschulen gelehrt werden, haben wir eine tolle Grundlauge, auf die aufgebaut werden kann.

In den weiterführenden Schulen wird das Wissen vertieft

Ärzte sollten Schulen aufsuchen um Kinder zu bilden
Pediatrician examining boy with stethoscope

Wer die Grundregeln der gesunden Ernährung verstanden hat, spart sich viele Besuche beim Arzt und hat eine deutlich geringere Gefahr unter Übergewicht zu leiden.

In weiterführenden Schulen sollte dann gelehrt werden, welchen Effekt besondere Nahrungsergänzungsmittel auf den Körper haben. Somit ist man selbst in der Lage, die Symptome des Körpers zu deuten und zu verstehen, woher diese kommen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Eurycoma Longifolia, eine Pflanze die beispielsweise bei einem Testosteronmangel helfen kann.

Zudem kann näher darauf eingegangen werden, wie Fett in den Körper eingelagert wird, wie Muskeln sich auf die Gesundheit, den Kalorienverbrauch und die Fitness auswirken und welche weiteren Stellschrauben man drehen muss, um gesund zu bleiben.

Auch komplexere Sachverhalte wie beispielsweise die Entstehung von Krebszellen und das Verstopfen von Arterien sollten besprochen werden. So kann in der Schule ein Beitrag dazu geleistet werden, dass jeder Schüler ein besseres Leben vor sich hat.

Wie das Angebot gestaltet werden könnte

Aktuell besteht das Problem, dass die Lehrer nicht in der Lage sind dieses zusätzliche Angebot zu erbringen. Ihnen fehlt die Zeit, also auch die Expertise.

Eine Umgestaltung der Lehrinhalte im Studium ist sinnvoll, wirkt sich allerdings erst auf die nächste Generation der Lehrkräfte aus.

Um eine sofortige Besserung zu erzielen, sollten externe Experten in die Schulen eingeladen werden. Diese könnte entweder im größeren Rahmen die Schüler direkt unterrichten, oder ihr Wissen an die Lehrer weitergeben, sodass diese es im Unterreicht den Schülern vermitteln können.

Geeignete Ansprechpartner sind hier Ernährungsberater, Ärzte und Sportler.

Auf diese Weise könnte auch bekämpft werden, dass Schüler ausschließlich mit Beamten und Lehrkräften des öffentlichen Dienstes in Berührung kommen und somit in einer Bildungsblase aufwachsen.

Meine Refigura Meinung – Birgit Rommelspacher berichtet

Übergewicht ist eines der zentralen Probleme Europas und der USA. Die Menschen werden immer dicker und schwerer. Es ist an der Zeit, dass Lösungen dafür gefunden werden.

Um meinen Beitrag dazu zu leisten, habe ich verschiedene Diätprodukte untersucht. Welche von ihnen wirken und welche kann man sich sparen? Birgit Rommelspacher berichtet!

Wieso Übergewicht so schlimme Folgen hat

61% der Männer und 47% der Frauen in Deutschland leiden unter Übergewicht. Die Folgen davon sind dramatisch. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme und Diabetes sind längst zu Volkskrankheiten aufgestiegen. Sie verursachen viel Leid und enorme Kosten für das Gesundheitssystem.

Die Auswahl an Lebensmitteln ist riesig und man braucht viel Knowhow

Wären die Menschen nicht übergewichtig, könnte die Krankenversicherung deutlich günstiger angeboten werden und die Betroffenen würden deutlich mehr Lebensqualität erfahren.

Bildung und Hilfestellung sind gefordert

In TV und Print wird oft propagiert, dass einzelne Diätmittel wie beispielsweise Refigura schnelle Abhilfe schaffen. Nach meinen Erfahrungen können diese tatsächlich helfen, allerdings ist dies nicht die sinnvollste Strategie.

Deutlich wichtiger ist es, dass man den Betroffenen das nötige Knowhow vermittelt, um eigenständig gegen das Übergewicht vorgehen zu können.

Konkret bedeutet das, dass Menschen schon in der Schule lernen müssen, welche Nahrungsmittel gesund sind und welche sie krank machen.

Die Ernährung muss für alle Personen eine zentrale Rolle spielen. Sie entscheidet maßgeblich darüber, wer gesund bleibt und wer krank wird.

Auch Sport und Bewegung sollten mehr Beachtung finden. Jeder Schüler in Europa muss umfassend darüber aufgeklärt werden, welche Vorteile regelmäßige Bewegung hat, auf wie viel Bewegung der menschliche Körper ausgelegt ist und was passiert, wenn er diese nicht vollumfänglich bekommt.

Schnelle Hilfe für Betroffene

Wer seit vielen Jahren eine ungesunde Ernährung und wenig Bewegung gewohnt ist, kann nur sehr schwer aus diesem Trott ausbrechen. Die Macht der Gewohnheit ist sehr stark.

Aus diesem Grund muss die Gesellschaft an diesem Punkt Hilfe anbieten. Diese kann beispielsweise in finanzieller Form von der Krankenkasse erbracht werden. Auch kostenfreie Sportangebote und Beratungen sind sehr hilfreich.

Was fehlt ist eine Möglichkeit um sich mit Menschen in seiner Umgebung zu vernetzen. Jene die bereits abgenommen haben, könnten von ihren Erfahrungen berichten und somit anderen helfen und diese motivieren.
Menschen die gerade dabei sind abzunehmen, können sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam kochen und Sport treiben.

Welche Rolle die Politik dabei spielt

Die Politik hat die Aufgabe die Rahmenbedingungen zu schaffen, die für ein glückliches Leben notwendig sind. Auch hier muss sie dafür Sorge tragen, dass Themen wie Datenschutz, Budget und Restriktionen keine Besserung behindern.

Die Länder sind in der Pflicht die alten Lehrpläne der Schulen zu überarbeiten, sodass Raum für Lebensmittelkunde und Bewegungslehre entsteht. Eventuell könnten diese Bereiche auch in den aktuellen Sportunterricht integriert werden, wenn diesem mehr Stunden eingeräumt werden.

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