Übergewicht ist eines der zentralen Probleme Europas und der USA. Die Menschen werden immer dicker und schwerer. Es ist an der Zeit, dass Lösungen dafür gefunden werden.

Um meinen Beitrag dazu zu leisten, habe ich verschiedene Diätprodukte untersucht. Welche von ihnen wirken und welche kann man sich sparen? Birgit Rommelspacher berichtet!

Wieso Übergewicht so schlimme Folgen hat

61% der Männer und 47% der Frauen in Deutschland leiden unter Übergewicht. Die Folgen davon sind dramatisch. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme und Diabetes sind längst zu Volkskrankheiten aufgestiegen. Sie verursachen viel Leid und enorme Kosten für das Gesundheitssystem.

Die Auswahl an Lebensmitteln ist riesig und man braucht viel Knowhow

Wären die Menschen nicht übergewichtig, könnte die Krankenversicherung deutlich günstiger angeboten werden und die Betroffenen würden deutlich mehr Lebensqualität erfahren.

Bildung und Hilfestellung sind gefordert

In TV und Print wird oft propagiert, dass einzelne Diätmittel wie beispielsweise Refigura schnelle Abhilfe schaffen. Nach meinen Erfahrungen können diese tatsächlich helfen, allerdings ist dies nicht die sinnvollste Strategie.

Deutlich wichtiger ist es, dass man den Betroffenen das nötige Knowhow vermittelt, um eigenständig gegen das Übergewicht vorgehen zu können.

Konkret bedeutet das, dass Menschen schon in der Schule lernen müssen, welche Nahrungsmittel gesund sind und welche sie krank machen.

Die Ernährung muss für alle Personen eine zentrale Rolle spielen. Sie entscheidet maßgeblich darüber, wer gesund bleibt und wer krank wird.

Auch Sport und Bewegung sollten mehr Beachtung finden. Jeder Schüler in Europa muss umfassend darüber aufgeklärt werden, welche Vorteile regelmäßige Bewegung hat, auf wie viel Bewegung der menschliche Körper ausgelegt ist und was passiert, wenn er diese nicht vollumfänglich bekommt.

Schnelle Hilfe für Betroffene

Wer seit vielen Jahren eine ungesunde Ernährung und wenig Bewegung gewohnt ist, kann nur sehr schwer aus diesem Trott ausbrechen. Die Macht der Gewohnheit ist sehr stark.

Aus diesem Grund muss die Gesellschaft an diesem Punkt Hilfe anbieten. Diese kann beispielsweise in finanzieller Form von der Krankenkasse erbracht werden. Auch kostenfreie Sportangebote und Beratungen sind sehr hilfreich.

Was fehlt ist eine Möglichkeit um sich mit Menschen in seiner Umgebung zu vernetzen. Jene die bereits abgenommen haben, könnten von ihren Erfahrungen berichten und somit anderen helfen und diese motivieren.
Menschen die gerade dabei sind abzunehmen, können sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam kochen und Sport treiben.

Welche Rolle die Politik dabei spielt

Die Politik hat die Aufgabe die Rahmenbedingungen zu schaffen, die für ein glückliches Leben notwendig sind. Auch hier muss sie dafür Sorge tragen, dass Themen wie Datenschutz, Budget und Restriktionen keine Besserung behindern.

Die Länder sind in der Pflicht die alten Lehrpläne der Schulen zu überarbeiten, sodass Raum für Lebensmittelkunde und Bewegungslehre entsteht. Eventuell könnten diese Bereiche auch in den aktuellen Sportunterricht integriert werden, wenn diesem mehr Stunden eingeräumt werden.